Veröffentlicht am

DOT to DOT

Heute möchte ich mal wieder ein Spiel vorstellen, welches alleine gespielt werden kann. Es handelt sich um ein Knobelspiel/Denkpuzzle bei dem auf (insgesamt 40) Aufgabenkarten jeweils Linien ergänzt werden müssen. Diese Linien sind auf durchsichtigen Plättchen (insgesamt 6 verschiedene) aufgedruckt und können natürlich beidseitig benutzt werden. Bei den 80 Aufgaben ist, wie üblich der Schwierigkeitsgrad aufsteigend, die benötigten Linien-Plättchen werden angegeben, ebenso die Felder auf denen diese abgelegt werden sollen, so dass die vorhandenen Punkte (DOTs) in einer durchgehenden Linie verbunden werden.

Als Fan von Knobelspielen, hat mir dieses Spiel wieder sehr viel Spaß gemacht! Ich nehme es mir immer wieder heran, um einzelne Aufgaben zu lösen und mich dadurch zu trainieren und meine Konzentration zu stärken.

Moses Verlag, ca. 15,-€

Viel Spaß wünscht Martina Kleinpeter

Veröffentlicht am

Escape-Game Wochenkalender 2022


Inzwischen ist es wohl bekannt, dass ich begeisterte Spielerin/Sammlerin von verschiedenen Variationen von Escape/Exit-Spielen/Rätseln bin 🙂

Auf der Spiel21 ist mir nun vom Verlag Homunculus Spiel ein Escape-Game Wochenkalender für 2022 aufgefallen. Die Rätsel sind (wie auch die Escape-Serie) im Dysturbia-Universum angesiedelt, mit dem ich mich (bisher) noch nicht beschäftigt habe, aber das ist egal. Der farbige (nicht ganz DinA5 große) StandKalender ist sehr stabil und handlich aufgemacht und fasst sich sehr gut an. Er kann leicht aufgestellt und zum lösen der Aufgaben hingelegt werden. Auf der Vorderseite befindet sich im oberen Bereich der Wochenkalender und darunter die Aufgabe, Lösungshinweise und die Auflösung befinden sich jeweils auf der Rückseite. Es befinden sich ganz unterschiedliche Arten von Aufgaben auf den jeweiligen Seiten mit kurzen Anleitungen, also nicht lange lesen sondern loslegen, so liebe ich es!

Preis: ca. 19,-€

ISBN 978-3-946120-54-4

Veröffentlicht am

TEAM3

Wieder ein tolles Spiel von Abacusspiele für 3 – 6 Personen.

Das Ziel des Spiels ist es in nur 3 Minuten als Team ein Gebilde nach zu bauen. Das Handicap ist das der drei Affen –  nichts hören, nichts sagen, nichts sehen. So darf der Architekt nicht reden, der Bauleiter kann nicht hören und der Bauarbeiter kann nichts sehen. Neben den Sternchen auf den Aufgabenkarten, die die drei Schwierigkeiten symbolisieren, gibt es pro Packungsfarbe noch je eine Erweiterung. Bei Rosa ist es eine perspektivische Darstellung. Bei Grün muss der Bauarbeiter mit der linken und rechten Hand gleichzeitig bauen. Seine Anweisungen bekommt er von zwei Bauleitern über zwei Architekten.

Ohne Zeitdruck sind alle Aufgaben zu bewältigen. Doch wenn erst der Timer läuft, ist die nahtlose Kommunikation des Teams gefordert. Denn schließlich  wollen wir ja alle gegen das Spiel gewinnen.

 

Veröffentlicht am

BILDER Think it, Build it, Mail it

BILDER ist die von mir beste Entdeckung auf der Spiele 2019. Neu, kreativ, innovativ, kommunikativ, spaßmachend usw.

Anhand der Bauelemente muss oft nicht nur der Erbauer um die Ecke denken.

Bei der ersten Spielversion sind sowohl die Kategorien als auch die zu erbauenden Begriffe ausschließlich in Englisch.

Zunächst wählt sich der aktive Spiele (Baumeister) eine der zwei Kategorien auf der gezogenen Karte aus, die er darstellen möchte. Den ratenden Mitspielern teilt er nun die Kategorie mit, dessen Anfangsbuchstaben auf der Karte abgedruckt ist. Zum Beispiel ‚a walkman‘ aus der Kategorie D. Sechs Kategorien stehen zur Auswahl: BEINGS (people, animals, fictional or real), IMAGINED (fictional things), LOCATIONS (place  or settings), DEVICES (inanimate things), EVENTS (historical or everyday occurences), REST (anything outside the other categories). Zunächst scheint es einfach den Begriff darzustellen. Da die Bausteine aber oft nicht die benötigten  Größenverhältnisse haben, steigt die Herausforderung. Trotz sehr guter Darstellung gelingt es den Mitspielern nicht immer den gesuchten Begriff  zu erraten. Erst nach Bekanntgabe des Begriffes tritt der AHA-Effekt bei Allen ein. Nach unserer Sonderregelung erhält dann der Erbauer als Belohnung für seine kreative und sehr gute Darstellung die Karte.

Veröffentlicht am

Pocket-Escape „Das Phantom im Park“

Auf der Suche nach immer neuen Erscheinungen zum Thema Escape/Exit Room bin ich auf das folgende kleine Buch gestoßen. „28 Seiten voller Rätsel und schwieriger Entscheidungen warten auf euch!“ hat mich natürlich neugierig gemacht. Für 1-2 Personen, Schwierigkeitsgrad Einsteiger ab 12 Jahre mit einer Dauer von ca. 45 Min.

Okay, Anelitung und erste Seite schnell gefunden, aber dann… Der Hinweis auf die Dechiffrier-Matrix brachte mich dann zu einem jähen Ende bzw Sackgasse… Nach einiger Rumsucherei und Rumprobieren (wohlgemerkt ohne Alkohol!) und gemeinsam rätsel wie es weiter geht mit einer Kollegin habe ich den Verlag angerufe und um Hilfe gebeten (im Netz war dazu noch nichts zu finden). Mir fehlte der Hinweis, dass man in der Matrix von einem Feld ins nächste geschickt wird und die angegebenen Rechenoperationen erst ganz zum Schluss, wenn man eine Zahl erhalten hat, rückwärts abarbeiten muss…

Achtung Spoiler: In diesem Fall (ohne zu viel zu verraten, nur als Hinweis für genauso verzweifelte Rater wie mich) steht in Feld A5 der Hinweis G6+2, in Feld G6 steht C3/2, in Feld C3 steht C6-2 und in Feld C6 schließlich 42 (Absicht oder Fügung 🙂 ?) -> bedeutet also 42 -2 = 40 / 2 = 20 + 2 => auf Seite 22 geht es weiter…

Ein kleines Escape-Buch als Mitbringsel oder Zwischendurchbeschäftigung für Rätselfreunde. Laut Aussage wird nur ein Stift benötigt. Allerdings muss das Büchlein auseinander genommen werden, da einzelne Rätseldokumente gefaltet und beschrieben werden müssen. Somit ist ein Wiedereinsatz etwas schwierig aber je nach Umgang damit nicht ausgeschlossen.

Ich muss gestehen, dass mich dieses kleine Buch leider mehr frustriert als begeistert. Immer wieder stoße ich auf Ungereimtheiten bzw für mich nicht logisch nachvollziehbaren Anweisungen. Vielleicht liegt es ja an mir, ich würde mich freuen, wenn es anderen nicht so ergeht, weil ich es eigentlich für eine tolle Variante halte und auch die Matrix als Weiterführung zur nächsten Seite spannend finde, es müsste nur (meiner Meinung nach) besser erklärt werden…

Also großer Fan von allen Varianten der Escape/Exit-Rätsel muss ich dieses natürlich auch in meiner Sammlung haben.

Viele Spaß und Erfolg beim Selberraten!

Homunculus Spiel Verlag, 6,90 €

Martina Kleinpeter

Veröffentlicht am

Exit Adventskalender 2019 Ravensburger

Das geheimnisvolle Schloß

Ein Wichtel hat die Herrschaft über ein Familienschloß übernommen, um das Schloß zurück zu erobern muß man den Wichtel bis Weihnachten fangen. Jeden Tag darf nur ein Raum betreten werden, hier muß ein Rätsel gelöst werden, welches den Raum für den nächsten Tag bekannt gibt…

Im Adventskalender (AK) beinhalten sind (laut Verpackung) 33 Rätselkarten, 1 Lösungslupe, 1 Wichtelfigur und 25 Rätselelemente.

Der erste „Raum“ ist leicht zu finden, dann kommen leider erste Probleme auf: die „Lösungslupe“ ist keine Lupe sondern eine rote Plastiktafel, diese kann zum Lesen von der umseitigen Tabelle benutzt werden. Hier gibt es für jeden Tag eine Spalte mit dem Inhalt, zwei Hinweise und die Lösung. Soweit so gut, ABER da es sich leider NICHT um eine Lupe handelt, fällt es (mir) sehr schwer die blau Schrift hinter der roten Markierung mit der „Lösungslupe“ zu erkennen.

Das Cover des AK besteht aus der Fassade des Schlosses, in jedem Bereich des Türchens befindet sich eine „Besonderheit“ diese wird durch das Rätseln im Raum ermittelt. Bei diesem AK wird also weniger auf ein Zahlencode (wie im EscapeAdventures-AK) sondern mehr auf das Entschlüsseln eines Hinweisbegriffs gesetzt. Insgesamt wirken die Rätsel an jedem Tag etwas kürzer, weil das Lösungswort direkt der Hinweis für die nächste Türe ist. Nichts desto trotz sind da schon einige kniffelige Aufgaben verarbeitet, aber die Lösung bzw Hinweise dazu kann über die Rückseite des AKs entschlüsselt werden.

UVP 24,99€

Veröffentlicht am

EscapeAdventures Adventskalender 2019

WOW! Das ist etwas für meinen Geschmack! Ein Adventskalender voll mit Rätseln a la EscapeRoom. Da wird die Weihnachtszeit besonders spannend (und die zeit bis ersten Dezember rückt zu langsam näher…)

Also habe ich einfach den Dezember vorverlegt und mir den Adventskalender gekauft und genauer angeschaut.

Der Adventskalender (AK) besteht aus einem Wegweiser und dem eigentlichen Türchen-Kalender, dieser hat nur das erste Türchen gekennzeichnet. Auf dem Wegweiser befindet sich auch eine Codematrix, die zur Überprüfung des dreistelligen Codes genutzt wird. Hier wird ein Symbol ermittelt, welches im Wegweiser die Geschichte weitererzählt und einen Hinweis auf das Türchen auf dem AK-Bild gibt.

Hinter jedem Türchen befindet sich ein Zettel mit einem Teil der Geschichte und meistens ein Gegenstand zur Lösung des Rätsels.

Insgesamt macht der Adventskalender Lust auf „weitermachen“!

Bisher musste nichts zerschnitten oder „beschädigt werden. Die Türchen habe ich (entgegen der Anleitung) nicht beschriftet, so kann der AK voraussichtlich noch jemand anderes fesseln.

TOPP-Verlag, UVP 29,99€

Veröffentlicht am

Ein weiteres Escape-Room-Spiel

Kriminalbeamte hilft bei „Gefängnisausbruch“

Ein weiteres Beispiel aus der Reihe „EscapeRoom“-Spiele habe ich mit Unterstützung von 5 Personen ausprobiert. Der Fall eines Gefändnisausbruch hat uns etwas über eine Stunde lang gedanklich auf Trab gehalten. Wie der Titel schon verrät, waren wir bei diesem Szenario in einem Gefängnis „eingesperrt“ und mussten versuchen durch versteckte Hinweise z.B. in der Zelle, den Ausweg herauszufinden.

Unsere Gruppe bestand aus 5 neu ausgebildeten GedächtnistrainerInnen. U.a. einem Kriminalbeamten, der diese Aufgabe natürlich mit gemischten Gefühlen bearbeitete.

Mit insgesamt 3 Unterteilen muss jeweils ein Code gefunden werden. In jedem Raum/Teil müssen verschiedene Aufgaben gelöst werden, um die richtige Kombination  der Schlüssel herauszufinden.

Eine besondere Herausforderung bei dieser Runde bestand darin, dass immer ein Teilnehmer die Runde für ca. 15 Minuten verlassen hat. Dadurch wurde besonders deutlich, wie wichtig eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit bei diesen Spielen ist.

Das Material ist wieder einsetzbar, d.h. es muss nichts zerschnitten, bemalt etc. werden, oder es kann als Vorlage zum selber ausdrucken heruntergeladen werden. Insgesamt wurden die Abbildungen als sehr klein und schlecht erkennbar empfunden. Das eine oder andere Mal haben wir die Lupenfunktion des Handys benutzt um die klein gedruckten Hinweise zu identifizieren.

Ein Vorteil an dieser Art Denkaufgabe ist, dass keinerlei Vorwissen notwendig ist, es werden also keine Wissensfragen beantwortet, sondern wirklich nur Knobelaufgaben.

Der enthaltene Decoder macht auf der Verpackung einen besseren Eindruck und enttäuscht beim Auspacken. Er dient als Zeitgeber und für die Eingabe der Schlüssel und damit Signalgeber, ob die Codeeingabe richtig ist. Äußerdem sind noch Hilfen zum Dechiffrieren auf den Seiten eingeprägt, die für alle Szenarien benutzt werden können aber sehr schlecht zu sehen/erkennen sind.

Mit einem Preis von ca. 50,-€ ist dieses das teuerste Set auf dem Markt.

Da die Firma eine sehr merkwürdige Vermarktungsstrategie verfolgt, gehe ich hier nicht weiter auf Details zum Produkt ein.

M.Kleinpeter

Veröffentlicht am

Buchstaben Wörter Sätze

Heute mal ein anderes Produkt zum „spielen“ und trainieren der „grauen Zellen“. Bei dem Kartensatz mit 64 doppelseitigen Übungskarten hanedlet es sich in erster Linie um eine Handreichung für MitarbeiterInnen, die in Einzel- oder Gruppentraining mit Senioren arbeiten. Allerdings bin ich bei der genauen Betrachtung der Karten auf keine „seniorenspezifischen“ Aufgaben gestoßen, so dass ich durchaus auch den Einsatz in jüngeren Gruppen sehe. Lediglich im Selbsttraining gibt es eine Einschränkung, da oft die Lösungen direkt hinter der Aufgabe stehen und so eine hohe Disziplin nötig ist, dann doch den eigenen Grips zu benutzen.

Der Produktinformation des Verlags kann ich mich nur voll anschließen:
„Gedächtnistraining kann spannend bis kriminalistisch sein. Wie wäre es zum Beispiel mit dieser Aufgabe: „Erfinde einen Krimi, bei dem Täter, Opfer und Motiv mit `E´ anfangen.“ Die Lösung könnte lauten: „Egon erschlägt den Eisverkäufer mit der Eisenstange beim Einbruch in die Eisdiele aus Eifersucht.“ Jede Menge Übungen rund um Buchstaben und Wörter bietet dieses Set mit 26 Buchstabenkarten und 38 Übungskarten für Gedächtnistraining in Gruppen. Entwickelt für LeiterInnen von Seniorengruppen, auch geeignet für betreuende Angehörige. Ältere Menschen betrachten das Abnehmen der Gedächtnisleistung als großen Verlust an Lebensqualität und fühlen sich dementsprechend frustriert. Wie der Körper, so lässt sich aber auch das Gehirn trainieren! Und das gelingt z. B. mit Übungen rund ums Alphabet… Das Arbeitsmaterial erlaubt vielfältige Variationen, sodass die Übungen auch bei regelmäßig wiederholtem Einsatz spannend und motivierend bleiben.https://www.donbosco-medien.de/buchstaben-woerter-saetze/t-1/2945

https://www.donbosco-medien.de/gedaechtnistraining-mit-senioren/b-1/230

DonBoscoVerlag

Autorin: Agnes Boos (Ausbildungsreferentin des BVGT e.V., Übungsleiterin Sport in der Prävention)

Format: DIN A6, 64 Karten, beidseitig bedruckt, auf festem 300g-Karton, farbig illustriert, inkl. 16-seitigem methodischen Begleitheft, in farbiger Stülpschachtel, in Folie eingeschweißt, inkl. Downloadcode

EAN: 426017951 386 2

Preis: 17,95 €

Veröffentlicht am

Deckscape – Der Test

Als großer Fan von Denkspielen aller Art, verfolge ich mit Begeisterung doe Entwicklung unterschiedlicher Formate auf dem Markt. Natürlich sind die Escape-Rooms ein besonderes Highlight, aber auf Grund der Kosten und des Aufwands, nicht für jeden bzw zu jeder Zeit nutzbar.

Ich habe ja ein Spiel aus der EXIT-Reihe von Kosmos vorgestellt, vor kurzem ist mir das DECKSCAPE von AbacusSpiele ins Auge gefallen. Meine Begeisterung war besonders groß, da man es auch alleine spielen kann! Mit etwas über 10,-€ auch noch durchaus in einer guten Preiskategorie.

Nach dem Auspacken überkam mich sofort der Knobelrausch 🙂 Wie bei den Escape-Room-Spielen üblich, hat man eine Stunde Zeit um alle Rätsel zu lösen.

Die 60 Karten werden, nach einer kurzen Einleitung in mehrere Stapel aufgeteilt und schon geht es los. Sie sind relativ groß aber sehr handlich und gut lesbar bzw erkennbar bedruckt. Jede Karte hat eine Nummer, damit nach dem Spielen alles wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden kann. Sehr gut gefällt mir, dass es keine Abnutzung der Karten gibt, also es muß nichts geknickt, beschrieben o.ä. werden. Natürlich sind die Rätsel erledigt, wenn man die Lösung einmal herausgefunden hat, da ich aber gerne meine Spiele mit unterschiedlichen Gruppen spiele, bin ich von der „immer wieder Nutzbarkeit“ entsprechend begeistert. Ein weiterer Pluspunkt, wenn man mal bei einem Rätsel partou nicht weiter kommt, gibt es zum einen zwei Hinweiskarten und zum anderen bekommt man lediglich ein „X“, wenn man die Lösung nicht richtig hat. Die „X“ bekommen zum Ende des Spiels noch eine Bedeutung, sind aber nicht schlimm, da man danach weiterknobeln kann.

Das DECKSCAPE ist für mich die bisher beste Umsetzung der „Escape-Room-Bewegung“, die ich ausprobiert habe.

 

DECKSCAPE von AbacusSpiele

Preis ca. 12,-€ je Set

bisher erschienen:
Der Test
Das Schicksal von London

M.Kleinpeter